FAQ – Dezentrale CSD Demo-Aktion 2021

 

Wie funktioniert die „dezentrale CSD Demo-Aktion“?
Wenn ihr normalerweise mit Eurer LGBTIQ*-Gruppe an der PolitParade mit einer Fußgruppe oder einem Fahrzeug teilgenommen hättet, teilt ihr euch dieses Jahr noch einmal weitläufig auf bis zu 66 feste Positionen innerhalb der City auf. So werden aus unserer PolitParade mit vielen Menschen auf engstem Raum viele kleine stationäre räumlich voneinander getrennte Mini-Demos. Abstands- und Hygieneregeln können eingehalten werden und Sichtbarkeit ist trotzdem gewährleistet. Fotos von der Premiere der Aktion im letzten Jahr

Kann ich einfach in die Innenstadt kommen und mich an einer der Demo-Positionen dazustellen?
LEIDER NEIN! Die Teilnahme ist nur für Gruppen und nur nach vorheriger Anmeldung und Bestätigung von uns möglich (siehe Teilnahmebedingungen). Bitte respektiert diese Regelung und stellt Euch nicht unangemeldet an einer der Positionen dazu. Damit gefährdet Ihr die Durchführung der gesamten Aktion, da diese bei Nichteinhaltung der gegebenen Regeln abgebrochen werden muss.

Wie kann ich mich als Einzelperson oder kleine Freund*innen-Gruppe beteiligen?
Macht einen Spaziergang durch die Innenstadt und zeigt so Euren Support – alles natürlich entsprechend den offiziellen und gültigen Hygieneregeln. Aktuell sind Gruppen bis zu zehn Menschen im öffentlichen Raum erlaubt. Bitte immer den Mindestabstand von 1,50 Metern einhalten, nicht stehenbleiben, keine Party und kein Alkohol. Fun Fact: Wenn Ihr alle 60 Demo-Positionen in der Fußgängerzone abgehen wollt, habt ihr eine Strecke von 2,6 Kilometer vor euch :-)

Wo befinden sich die 66 Positionen und wie viele Menschen sind dort jeweils erlaubt?
Alle 66 Positionen befinden sich in den Fußgängerzonen zwischen Sendlinger Tor und Odeonsplatz sowie Stachus und Marienplatz. Jede Position ist mit einer oder mehreren angemeldeten LGBTI*-Gruppen, -Vereinen, -Netzwerken beziehungsweise maximal mit sechs Personen besetzt.

Welche Regeln gelten an den Positionen?
Vorab angemeldete und bestätigte Teilnehmende demonstrieren mit Bannern, Transparenten und Schildern. Untereinander und zu den Passant*innen sind mindestens 1,50 Meter Sicherheitsabstand einzuhalten. Schutzmasken (FFP2) müssen getragen werden (es gilt die zum Zeitpunkt der Demo-Aktion gültige Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung). Flyer dürfen ausgelegt, aber nicht direkt an Passant*innen verteilt werden. Dies ist aktuell wegen einer möglichen Unterschreitung der verbindlichen 1,50-Meter-Abstandsregel nicht erlaubt. Ebenfalls nicht erlaubt sind das Abspielen von Musik, Ansprachen, Aufführungen oder Performances. Also alles, was Passant*innen zum Verweilen verleiten und damit zur Bildung von größeren Gruppen führen könnte.

Warum macht Ihr keine normale Demo, sind die immer noch nicht erlaubt?
Erst einmal gute Nachrichten! Dieses Jahr ist zusätzlich zur dezentralen Demo-Aktion am Sa, 10. Juli eine Radl-Demo am So, 11. Juli möglich! Mehr Infos dazu hier: CSD Radl-Demo am 11. Juli.
Grundsätzlich gilt aber leider immer noch: Automatisch genehmigungsfähig sind Demonstrationen nur, wenn die Teilnehmer*innenzahl auf maximal 200 Personen beschränkt ist und diese ortsfest stattfinden. Alles andere ist eine Einzelfallentscheidung der Behörden. Diese müssen durch Beschränkungen sicherstellen, dass "von der Versammlung ausgehende Infektionsgefahren auf ein infektionsschutzrechtlich vertretbares Maß beschränkt bleiben.“
Die Radl-Demo wurde erlaubt, weil Fahrräder aufgrund ihrer Abmessungen automatisch für Abstand zwischen den Teilnehmenden sorgen. Demos mit Fußgänger*innen (oder auch Skater*innen) stellen dies nicht sicher und sind für den CSD aus Sicht der Behörden leider nach wie vor nicht möglich. Wer sich für die Details interessiert: Die genaue Formulierung findet Ihr in der seit dem 5. Juni 2021 gültigen 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Was kann ich sonst noch für die Sichtbarkeit in der PrideWeek tun?
Hängt Flaggen aus Euren Fenstern, zieht euch regenbogenbunt an, verabredet euch mit Freund*innen und geht gemeinsam in Eurem Viertel auf die Straße. Haltet Euch dabei unbedingt an die Hygieneregeln: Aktuell (Inzidenz unter 50) sind Gruppen von bis zu zehn Menschen im öffentlichen Raum erlaubt (es gilt die jeweils aktuelle Regelung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung). Wenn überall in der Stadt LGBTIQ* sichtbar werden, könnten wir den Pride-Spirit sogar noch weiter als sonst in München verbreiten!

Noch Fragen?
Meldet euch bei uns, wir sind immer für Euch da: demoaktion@csdmuenchen.de.

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